What’s going on with the British?

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Was ist los mit den Briten? Sind sie wieder einmal völlig auf Linksverkehr gestrickt? An den deutschen Medien, sollte Europa genesen und nun so etwas? Ist den Briten denn gleichgültig, was das für Folgen haben wird?

Ich meine, dass Großbritanien wirklich ein schlechtes Beispiel gibt. Werden nicht Polen, Ungarn, die Tschechische Republik und die Slowakei folgen? Sie spüren noch in den Knochen, was Fremdherrschaft bedeutet. Herr Sulik muss deutschen Politikern in Erinnerung rufen, was Demokratie bedeutet. Taurig, aber durchaus begründet, oder, Herr Maas?

Was ist wenn Salvini Italien aus die EU führt. Das wäre undankbar – schließlich ist die neapolitanische Pizza jetzt offiziell ein traditionelles Gericht – aber denkbar.

Bliebe noch ein Europa, das aus Frankreich und Deutschland als Geldgeber bestünde. Wobei Frankreich und Deutschland noch nie so unterschiedlich waren als zur Zeit. Der Tagesspiegel behauptet gar, dass Frankreich Deutschland nicht mehr ernst nehme. Während jenseits des Rheins seit Monaten gegen steigende Kosten gekämpft wird, simuliert man das Weltende auf Deutschlands Straßen für neue Steuern. Das würde wohl auch nicht wirklich fusionieren.

Es ist bisher nur zwei deutschen Kanzlern gelungen, sich zeitgleich mit seinen europäischen Nachbarn, mit Russland und den USA zu überwerfen. Auch die „Not-Freundschaften“ ähneln sich verblüffend.

Demnach bleibt nach meiner unwesentlichen Meinung nur noch ein Land mit dem uns eine lange Geschichte verbindet: Die Türkei. Seit einigen Jahren wird in Deutschland türkische Politik und türkischer Wahlkampf gemacht. Kurden und Türken bekämpfen sich auf Deutschlands Straßen. Interessenverbände und Moscheen sind auf dem Vormarsch und wenn Erdogan bellt, zahlen wir. Wenn Erdogan nur Nazis in Deutschland verortet, zucken wir zusammen. Dabei hat die deutsch-türkische Freundschaft auch über die dunklen Jahre des Nationalsozialismus gehalten. Warum also nicht gleich die europäische Union von Döner-Deutschland? Vielleicht wächst ja dann zusammen was schon lange zusammen gehört.

Nun wie auch immer, die Briten haben sich für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung entschieden. Sie haben ihren Britischen Pfund wohlweislich bereits beim Eintritt behalten – der zur Zeit übrigens ziemlich kräftig steigt. Und sie haben sich für den Austritt entschieden, obwohl sie wissen, dass sie eine Talsohle durchqueren werden. Ihre Freiheit vom brüsseler Diktat war es ihnen wert. Letztendlich hat wohl niemand – nicht einmal Herr Farage – so intensiv für deren Austritt gearbeitet, wie die EU selbst.

Für Deutschland wird das wohl vorerst keine Vorbildwirkung besitzen. Deutschland bleibt vorerst ein Psychopath. (Zitat: M. Klonovsky).

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