• Herr Buhrow & die sprachlichen Feinheiten

    Die „sprachlichen Feinheiten“ der deutschen Sprache scheinen dem Intendant des WDR nicht allzusehr vertraut zu sein. Eigentlich unpassend bei einem Medium, das von Sprache und Bild lebt. Zuerst hat er zugelassen, dass die letzte Generation, die sein Medium überhaupt noch nutzt, als „Umweltsau“ und dann als „Nazisau“ beschimpft wird. Dann erfolgt nur eine unglaubwürdige Halbherzigkeit. Aber Einschaltquoten spielen in einem zwangsfinanzierten Staats-Medium eben keine Rolle mehr.

  • Von Schweigen & Beredsamkeit …

    Die Gedenkfeier zum dritten Jahrestag des Anschlages am Breitscheidplatz fand ohne die Hinterbliebenen und somit ohne wirkliches Gedenken statt. Statt dessen folgte man dem "Protokoll". Der Herr Oberbürgermeister der Willkommensstadt Berlin legte den vorgeschiebenen Kranz nieder und entschwandt zu gegebener Zeit. Wäre dem anders gewesen, hätte man den Hinterbliebenen in die Augen schauen und erklären müssen. Dem setzt man sich nicht so gern aus, denn das könnte alte Wunden des Mitverschuldens aufreißen lassen.

  • Sawsan Chebli – 3 Jahre Quell der Inspiration

    Frau Sawsan Chebli feierte am 06.12.2019 ihr 3-jähriges Twitter-Jubiläum! Für mich ein Grund ihr für all die Inspiration und wegweisenden Zitate in diesen Zeiten der Wort-, und Sinnlosigkeit zu danken. Auch wenn ich von ganzem Herzen ähhh bedauere, ähhh ich meine freue, ähh, dass ihre Zeiten in der Bundes... ähhh ...pressekonferenz für immer in die Analen deutscher Geschichte eingegangen sind.

  • Angst ist die Mutter der Gewalt …

    Nur mit Mühe konnte ich mir die Titelzeile:"Straße frei, Presse marschiert!" verkneifen. Was geht in Menschen vor, die nicht fähig sind, demokratische Vorgänge zu akzeptieren. Die anderen das Recht auf freie Entscheidung, auf ihr Recht frei zu wählen, auf ihr Recht sich frei zu äußern, absprechen wollen und mit verbaler oder körperlicher Gewalt auf alles Ungenehme reagieren.