Religion ist Opium für Schüler …

Wie schnell man seine schulischen Leistungen in den Keller fahren kann, wenn man blind den Hohepriestern der Klimasekte folgt, das zeigt das „Schicksal“ der Klimaschutzaktivistin Maira Kellers.

„Aber das nehme ich in Kauf, weil ich es für das Richtige mache. Das Klima hat höchste Priorität und sollte über meinen schulischen Leistungen stehen.“

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Sehr geehrte Maira, offensichtlich wundern Sie sich, dass es Menschen eher interessiert, dass Sie Ihre schulischen Leistungen gegen die Wand fahren, als dass Sie für das Klima hüpfen. Daher möchte ich Ihnen gern ebenfalls meine Meinung mitteilen. ( Auch wenn ich stark vermute, dass ich kein Gehör bei Ihnen finden werde). Vielleicht findet aber dennoch die eine oder andere Aussage Zugang zu Ihnen.

Ich kann Ihre Situation recht gut verstehen. Sie finden plötzlich Aufmerksamkeit, Zuspruch und Sie haben eine „Aufgabe“. Sie befinden sich in einem Rausch des Erfolges und der Bedeutung. Sie haben diese „Bedeutung“ erlangt, weil irgendjemand zu Ihnen gekommen ist und Sie bereit waren für eine „große Sache“ zu kämpfen. Man kennt Sie im Monent und Sie stehen für das „Gute“ schlechthin. Wie immer, wird nach dem Rausch auch der Kater der Ernüchterung folgen. Zur Zeit „sperren“ Sie alle Kritiker aus und hören nur auf Zuspruch. Das ist für Ihre Situation „normal“.

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Aber wo werden Ihre Befürworter und Einpeitscher sein, wenn Ihre Bewegung einschläft. Wenn die Leute für die Sie Ihre Zukunft opfern, ihre eigenen Ziele erreicht haben? Man hat Ihnen offensichtlich eingeredet, Sie täten das alles für sich selbst und für die Welt. Tut mir leid, aber Sie irren. Diese ganze Erderwärmung und CO2-Vergiftung findet nicht in der proklamierten Weise statt. Die Zahlen werden gefälscht, die Fakten verdreht und an den finanziellen Zielen einiger Weniger ausgerichtet. Und das behaupten nicht irgendwelche alimentierten Staats-Institute, sondern das ist durch Fakten belegt.

Fakten stören Ideologien …

Sehr geehrte Maira, Sie selbst erreichen nichts. Sie fordern. Sie fordern allerdings nicht wirklich für sich selbst, sondern für die finanziellen Interessen anderer. Tut mir leid das so deutlich auszusprechen. Denn welche Kenntnisse haben Sie über Physik, Metereologie, über Geophysik, über nachhaltige Technologien? Vermutlich keine oder nur recht oberflächliche. Sie glauben blind, was man Ihnen als Parolen einimpft. Wer nicht hüpft ist für Kohle? Wie dumm ist das denn? Ich hüpfe nicht, aber wenn Sie eine solide, menschen-, und naturfreundliche Alternative anzubieten haben, bitte her damit.

Was wissen Sie über die tatsächlichen Zusammenhänge von Massenpsychologie, Gruppenverhalten, Gruppendynamiken, Sozialpsychologie, von der Macht der Medien, von den Zusammenhängen zwischen Politik und Wirtschaft? Was wissen Sie über den Kampf des alten Kapitals gegen das neue Kapital?

Was hat Ihre Bewegung tatsächlich ausgelöst? Glauben Sie wirklich ein kleines schwedisches Mädchen, das die Schule schwänzt, würde durch die Welt reisen und überall herum gereicht, wenn da nicht finanzielle Interessen hinter stehen würden? Wer glauben Sie hat Greta Thunberg zur Ikone gemacht, wenn nicht Leute mit viel Geld und Einfluß, die noch mehr Geld und Einfluss wollen? Ist es Ihnen nie seltsam vorgekommen, dass die Leute, die Sie kritisieren, Ihnen applaudieren? Entschuldigen Sie, aber sind Sie tatsächlich so naiv? Ihre bisherigen Noten sagen mir, dass Sie durchaus in der Lage wären, solche Zusammenhänge zu erkennen und zu erforschen. Ich rate Ihnen dringlichst dazu!

Hüpfen für mehr CO2 …

„Früher war alles besser …“ ist ein dummer Spruch. Niemand glaubt das wirklich. Aber glauben Sie denn, Ihre Generation wäre die erste, die sich dem Thema Umwelt widmet? Bereits in der DDR gab es die Umweltbibliothek. In den 60er-70er Jahren waren unsere Flüsse verdreckt und nahezu fischleer. Inzwischen gibt es wieder Aale und Lachse im Rhein. Ein sicherer Indikator für eine hohe Wasserqualität. Seit den 80er Jahren gibt es Recycling und aktive Mülltrennung. Das Ozonloch schließt sich längst, das propagierte Waldsterben der Vergangenheit gehört eben dieser an und die Eisbären vermehren sich weiterhin erfolgreich. All diese Dinge wurden als Horrormeldungen in der Vergangenheit durch die Medien verbreitet, wie heute die Erderwärmung – nur eine weitere Lüge im Interesse des Kapitals. Sie sind für diese Leute nichts als „Kanonenfutter“. Folgen Sie einfach dem Geld und Sie werden erfahren warum Sie hüpfen sollen.

Das freitägliche Hüpfen für das Klima und gegen CO2 fordert seine Opfer zuerst einmal unter Ihnen und Ihren Mitschülern. Wieviel mehr CO2 generiert eigentlich ein hüpfendes Schulkind gegenüber einer in der Schule sitzenden und lernenden Schülerin? Das dreifache, fünffache oder gar zehnfache? Ich weiß es nicht. Das wäre doch einmal eine interessante Abi-Aufgabe für Sie, oder?

Wer nicht weiß, muss glauben ..

Wie bereits gesagt liebe Maira, zum einen ist das Thema nicht wirklich neu, diese Klima-, und Umweltthematik gab es bereits in den 80er Jahren, damals war es Treibhausgas, Artensterben, Waldsterben und immer wurde darauf von gebildeten und ausgebildeten Menschen reagiert. Man hat Lösungen erarbeitet und umgesetzt. Dazu bedurfte es Fachleute. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Glauben Sie, es wäre von Nutzen wenn unsere Generation Ihren Forderungen folgen würde? Was würde tatsächlich passieren, wenn in Deutschland die Lichter ausgehen und die Büros, Wohnungen (auch Ihr Zimmer wäre betroffen) kalt und unbeheizt blieben? Übrigens, wo würden Sie Ihr Handy aufladen, um weiterhin twittern zu können? Es würde so oder ähnlich sein … Das Potential dafür ist in Deutschland vorhanden.

Fast überall, wo Sie sich künftig für einen Job bewerben werden, entscheiden ausgebildete Kader, ob Sie die nötigen Voraussetzungen mitbringen. Dann wird nicht zählen, warum Sie Ihre schulischen Leistungen gegen die Wand gefahren haben, sondern nur wie sehr Sie für die Gesellschaft von Nutzen sein können. Kehren Sie zurück in die Realität und machen Sie dort weiter, wo wir bereits begonnen haben. Sie hätten noch einiges zu tun, wenn Sie denn die nötige Qualifikation vorweisen können.

Wenn das Leben vor einem liegt …

So schreibt eine Nutzerin: „Sie braucht gute Noten, um Ingenieurstechnik zu studieren und klimaneutrale Technik zu bauen. Unsere Wirtschaft braucht helle Köpfe.“

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Liebe Maira, fragen Sie sich warum diejenigen, gegen die Sie demonstrieren, also Autoindustrie, Energiekonzerne regierende Parteien etc. Sie beklatschen und Ihnen Zuspruch geben. Ein Satz von August Bebel besagt: “ Wenn mich meine Feinde loben, kann ich sicher sein, einen Fehler gemacht zu haben.“ Darüber lohnt es nachzudenken. Schauen Sie sich ihre An/Verführer an. Erkennen Sie die Diskrepanz zwischen deren Reden und Handeln? Haben Sie sich schon einmal gefragt, was diese Redenschwinger bisher „geopfert“ haben? Fragen Sie sie doch einmal.

wenn Sie wirklich helfen wollen …

Was werden Sie tun, wenn diese Bewegung zu Ende geht? Wenn Sie Ihre momentane „Bedeutung“ verloren haben? Wollen Sie Ihr Leben lang von Ihren jugendlichen Heldentaten berichten und feststellen, dass das niemand mehr hören will? Was werden Sie tun, wenn diejenigen, die Sie jetzt bejubeln und vor sich her treiben ihre Ziele erreicht haben? Wer wird dann auf Ihrer Seite sein? Glauben Sie wirklich, dass Sie den Klaqueuren von heute dann noch etwas bedeuten? Die werden sich längst neue „Ersatzhelden“ gesucht haben. Man wird Sie genauso fallen lassen, wie das schon immer der Fall war. Sie werden Schnee von gestern sein oder sie machen eine gute Ausbildung und arbeiten dann an der Umsetzung Ihrer Forderungen von heute. Sie hätten in jedem Fall das Potenzial dazu. Deshalb sollten sie sich vielleicht folgende Fragen stellen:

  • Wo werde ich in drei Jahren stehen?
  • Wass will ich in 10 Jahren erreicht haben?
  • … und wie kann ich das erreichen?

Meine Bitte, schließen Sie Ihre Schule erfolgreich ab. Legen Sie ein gutes Studium in einem einschlägigen Fach hin und sorgen Sie dann mit Ihren (Er)Kenntnissen für eine bessere Zukunft Ihrer Kinder und meiner Enkelkinder. Dann können Sie stolz auf Ihren Lebensweg sein. Und sollten Ihnen Ihre Kinder und Enkel eines Tages die gleichen Vorwürfe machen, wie Sie uns heute, können Sie – wie wir – auf Ihre Leistungen verweisen und sagen:

„Ja, wir haben auch Fehler gemacht. Jetzt seid ihr dran es besser weiter zu machen. Wir haben Euch den Weg dazu geebnet. Ich hoffe, dass wir auf Euch zählen können.“

Bitte teilen Sie uns Ihre Meinung mit, aber bedenken Sie, dass alles was Sie schreiben, nicht das Geringste mit mir oder meinem Beitrag zu tun hat, sondern ausschließlich mit Ihrer Meinung dazu. Geben Sie dem Geschriebenen daher Würde.