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Alterstorheiten

Mein Buch: Zwischen Hybris & Angst – Die Krise des modernen Ich

Zwischen Hybris & Angst: Die Krise des modernen Ich – Band 1 + 2 (in deutsch & englisch erhältlich) Ein aufrüttelndes Sachbuch über den Verlust unserer Werte in einer zerrissenen Welt Warum scheint unsere Gesellschaft trotz Fortschritt, Freiheit und Wohlstand orientierungsloser denn je? In „Zwischen Hybris & Angst: Die Krise des modernen Ich“ wird schonungslos offengelegt, wie das moderne Ich zwischen Selbstüberhöhung und tiefer Verunsicherung zerrieben wird – und dabei zentrale humanistische Werte wie Anstand, Loyalität, Verantwortung und Moral verloren gehen. Band 1 betrachtet diese Vorgänge aus individueller Sicht, während Band 2 die gesellschaftlichen Faktoren hervorhebt. Dieses Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Rückbesinnung auf das, was unser Menschsein ausmacht. Es analysiert mit klarem Blick und philosophischer Tiefe, wie Egozentrik, moralische Beliebigkeit und kollektive Ängste unsere Gesellschaft destabilisieren. Statt echter Freiheit erleben wir eine Identitätskrise – und mit ihr das schleichende Verschwinden von Empathie, Solidarität und geistiger Haltung. Dieses Buch lädt Sie ein, innezuhalten. Nachzudenken. Und vielleicht auch, neue Wege zu gehen. Es verbindet philosophische Tiefe mit verständlicher Sprache – und richtet sich an alle, die nicht nur zuschauen, sondern verstehen wollen. Für alle, die spüren, dass unserer Gesellschaft etwas Entscheidendes verloren geht – und die nach Antworten, Orientierung und echter Tiefe suchen. Dieses Buch rüttelt auf – und macht Hoffnung.Für Sie. Für uns. Für eine bessere Gesellschaft. Ein Auszug: Gegenwärtig verschwimmen die Grenzen zwischen dem privaten und öffentlichen Selbst zunehmend. Jeder Moment unseres Lebens wird potentiell dokumentiert und zur Schau gestellt. Wir erleben eine fundamentale Transformation dessen, was es bedeutet, ein modernes Ich… Weiterlesen »Mein Buch: Zwischen Hybris & Angst – Die Krise des modernen Ich

Der Drang der Deutschen zur Selbstzerstörung – Beinahe eine Liebeserklärung

Heute veröffentliche ich den Text aus meiner Vorlesung vom 20. Juli 2025. Ich möchte die „deutsche Seele“ unter mein persönliches Mikroskop legen, um festzustellen, ob wir Deutschen tatsächlich so „unheilbar deutsch“ sind. Auf den ersten und zweiten Blick: „Ja“. Dennoch sehe ich auch Hoffnung für dieses tüchtige Volk, das offensichtlich in allem tüchtig ist – in seiner Selbstzerstörung genauso wie in seiner Auferstehung. Dieser in Essayform verfasste Text befindet sich noch in der Rohfassung und wird als Einleitung zu meinem neuen Buch über deutsche Befindlichkeiten, deren Beziehung zur Macht und Politik, Wirtschaft, anderen Völkern und der Familie dienen. Mein Dank gilt all jenen, die dieser Lesung beigewohnt haben und sich dazu bereits äußerten. Für alle, die diese Lesung verpasst haben, aber dennoch Interesse an dem Text zeigten, hier ein kleiner Auszug für hoffentlich anregende Gespräche: Auszug: Es gibt Völker, die ihre Geschichte wie einen Mantel tragen, würdevoll und selbstverständlich. Und es gibt solche, die sie wie einen Mühlstein um den Hals schleppen, stöhnend unter dem Gewicht vergangener Epochen. Die Deutschen gehören zweifellos zur zweiten Kategorie, wobei sie die bemerkenswerte Eigenschaft entwickelt haben, aus diesem Mühlstein noch zusätzliche Steine zu meißeln, um sich das Leben noch schwerer zu machen. Man könnte dies als eine besondere Form der Kreativität betrachten, wäre es nicht so tragisch produktiv in seiner Destruktivität. Die vorliegende Untersuchung unternimmt den Versuch, diesem eigentümlichen Phänomen auf den Grund zu gehen, wobei der Autor sich bewusst ist, dass er damit ein Terrain betritt, das von Minenfeldern ideologischer Befindlichkeiten durchzogen ist. Doch was wäre die deutsche… Weiterlesen »Der Drang der Deutschen zur Selbstzerstörung – Beinahe eine Liebeserklärung

Wie menschlich wird die Philosophie der Zukunft?

Die Philosophie, jene uralte Disziplin des menschlichen Denkens, die seit Jahrtausenden versucht, die großen Fragen des Lebens zu ergründen, steht heute vor einer beispiellosen Herausforderung. Während Sokrates auf dem Marktplatz von Athen seine Mitbürger zum Nachdenken über das Wesen der Tugend anhielt und Descartes in seiner Studierstube über die Gewissheit menschlicher Erkenntnis grübelte, leben wir in einer Epoche, in der künstliche Intelligenz nicht nur rechnen und analysieren kann, sondern auch philosophische Texte verfasst, ethische Dilemmata diskutiert und sogar über die Natur des Bewusstseins reflektiert. Diese Entwicklung wirft fundamentale Fragen auf, die das Selbstverständnis der Philosophie als genuin menschliche Aktivität erschüttern. Wenn eine Maschine in der Lage ist, kohärente Argumente über die Existenz Gottes zu entwickeln, komplexe moralische Problemstellungen zu durchdringen oder über die Bedeutung des Lebens zu reflektieren, was bleibt dann noch spezifisch menschlich an der philosophischen Tätigkeit? Und mehr noch: Kann die Philosophie ihre Relevanz und Authentizität bewahren, wenn sie sich zunehmend mit nicht-menschlichen Denkprozessen konfrontiert sieht? Das Wesen der Philosophie neu betrachtet Um zu verstehen, wie menschlich die Philosophie in der Zukunft bleiben wird, müssen wir zunächst ergründen, was die Philosophie in ihrem Wesenskern ausmacht. Philosophie ist mehr als nur das Sammeln von Wissen oder das Anwenden logischer Regeln. Sie ist eine Form des Denkens, die aus der menschlichen Existenz selbst erwächst – aus unserem Bewusstsein für die eigene Sterblichkeit, aus der Erfahrung von Liebe und Verlust, aus der Konfrontation mit dem Unbekannten und der Suche nach Sinn in einer oft chaotischen Welt. Die großen philosophischen Fragen entstehen nicht in einem abstrakten Raum,… Weiterlesen »Wie menschlich wird die Philosophie der Zukunft?