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NATO Osterweiterung

Russland, die Ukraine und Deutschland: Wie Moskau den Konflikt und die europäische Sicherheit betrachtet

Die russische Sicht auf den Ukrainekrieg, die NATO und die Beziehungen zu Deutschland – Aussagen von Wladimir Putin und Maria Sacharowa im Oktober 2026 Stand: 11. Oktober 2026 Die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland befinden sich in einer ihrer schwierigsten Phasen seit dem Ende des Kalten Krieges. Politische Gespräche sind selten geworden, die wirtschaftliche Zusammenarbeit ist weitgehend zurückgegangen, und die militärische Auseinandersetzung in der Ukraine bestimmt zunehmend das Verhältnis beider Staaten. Zugleich wird in Europa über Aufrüstung, Sicherheitsgarantien und die Möglichkeit einer direkten Konfrontation zwischen Russland und der NATO diskutiert. Wie aber beschreibt die russische Führung diese Entwicklung selbst? Welche Ursachen sieht Moskau für den Ukrainekrieg, wie beurteilt es die Rolle Deutschlands, und welche Vorstellungen bestehen auf russischer Seite über eine künftige europäische Sicherheitsordnung? Antworten darauf finden sich in mehreren aktuellen russischen Originalquellen. Am 1. Oktober 2026 äußerte sich Präsident Wladimir Putin ausführlich beim Internationalen Diskussionsklub Waldai. Am 8. Oktober erläuterte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf einer Pressekonferenz die russische Position zu Deutschland, zur NATO und zu möglichen militärischen Eskalationen. Weitere Einblicke bietet ein am selben Tag veröffentlichtes Interview Sacharowas mit dem Journalisten Georgi Lobuschkin. Die nachfolgende Darstellung konzentriert sich auf diese russischen Regierungspositionen. Sie gibt die Argumentation der jeweiligen Vertreter wieder, ohne deren Aussagen über politische Absichten, historische Verantwortlichkeiten oder mögliche Entwicklungen als unabhängig bestätigte Tatsachen zu behandeln. Der Ukrainekrieg aus russischer Sicht Um die gegenwärtige Haltung Moskaus zu Deutschland und zur NATO zu verstehen, muss zunächst die russische Darstellung der Ursachen des Ukrainekrieges betrachtet werden. Die russische Führung beschreibt den… Weiterlesen »Russland, die Ukraine und Deutschland: Wie Moskau den Konflikt und die europäische Sicherheit betrachtet

Die deutsche Friedens-DNA und der Gehorsam der Mainstream-Medien

„Der beste Kaufmann ist der Krieg. Er macht aus Eisen Gold“ Friedrich Schiller Deutschland hat sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine ausgeprägte Friedensidentität aufgebaut. Diese, neuerdings kritisierte, „Friedens-DNA“ ist tief in der kollektiven Psyche der Nation verankert – spiegelt sich aktuell allerdings weder in der Außenpolitik, noch der öffentlich vorgetragenen Meinung und schon garnicht in den öffentlich-rechtlichen Medien wider. Im Gegenteil, in jüngster Zeit scheint diese Identität durch eine zunehmend aggressive Rhetorik in den Mainstream-Medien herausgefordert zu werden. Frau Miosga fragt unverfroren, wie man diese „deutsche Friedens-DNA“ überschreiben könne. Also, wie man die Deutschen auch ein drittes Mal kriegsgeil, oder wie es neuerdings heißt „kriegstüchtig“ machen könne. Inwieweit dieser Begriff eine freudsche Fehlleistung in Bezug auf die vergangene Corona-Hysterie war, will ich nicht weiter erörtern. Aber es scheint mir durchaus denkbar, dass in Zeiten weltweiter Aufarbeitung und Verdammung dieser politisch generierten Hysterie eine Neubesetzung bestimmter Begriffe im Gange ist. Die deutsche „Friedens-DNA“ ist das Verdienst und Ergebnis einer jahrzehntelangen bewussten Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Nach den Gräueltaten des Nationalsozialismus und den verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich in Deutschland ein tiefes Bedürfnis nach Frieden und Versöhnung. Diese Haltung manifestierte sich in der Ablehnung militärischer Interventionen und einem starken Engagement für diplomatische Lösungen. Um so besorgter macht mich, das Fehlen jeglicher diplomatischer Bemühungen in Bezug auf die gegenwärtigen Konflikte – sei es im Gaza-Israel-Konflikt oder inbesondere in Bezug auf den Ukrainekrieg. Noch bevor man Mittel der Verhandlung von Seiten Deutschlands und der EU angedacht hat, werden sie als nicht existent definiert. In der… Weiterlesen »Die deutsche Friedens-DNA und der Gehorsam der Mainstream-Medien