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Kunstphilosophie

Mein neues Buch: KI unter Kunstverdacht

Eine Streitschrift in fünf Akten zur Debatte um Künstliche Intelligenz und Kunst Die Debatte um KI und Kunst wird heftig geführt. Sie wird mit moralischem Vokabular geführt, mit ökonomischen Sorgen, mit ästhetischen Empfindlichkeiten. Sie wird in Feuilletons geführt, in Verlagsbüros, in Universitätsseminaren, und sie wird in den letzten Monaten geführt mit einer Schärfe, die der Sache nicht gerecht wird. Wer mit Künstlicher Intelligenz arbeitet, schweigt überwiegend. Wer nie mit ihr gearbeitet hat, redet laut. Das ist die Lage. In wenigen Tagen erscheint ein Buch, das aus diesem Schweigen heraustritt. „KI unter Kunstverdacht – Eine Streitschrift in fünf Akten“ legt eine dritte Position vor zwischen den Apologeten der Maschine und ihren pauschalen Verächtern. Das Buch verteidigt nicht die Auto-Generate-Flut, die täglich Millionen Texte, Bilder und Songs in die Kanäle kippt. Es argumentiert gegen sie, schärfer als ihre üblichen Kritiker. Es verteidigt aber den Raum dazwischen: die ernsthafte, verantwortliche Arbeit mit KI, in dem Autorinnen und Autoren urteilen, entscheiden und für ihr Werk haften. (Das Buch wird, wie immer, in deutsch und englisch erscheinen) Worum es geht Am Beispiel einer widersprüchlichen Aussage der Autorin Andrea Bartz lässt sich untersuchen, wie die Branche von berechtigten Fragen zur Authentizität bruchlos zu Pauschalbehauptungen über den Leserwillen übergeht. Während Bartz postuliert, das Publikum habe sich bereits gegen „Maschinenbücher“ entschieden, zeigt die Rezeptionsgeschichte des Ballard-Skandals um Shy Girl ein anderes Bild: Das betroffene Buch wurde von den Lesern durchaus angenommen und geschätzt. Die plötzliche Ablehnung war somit keine bewusste Entscheidung des Publikums, sondern das Resultat einer marktpolitischen Intervention, die das Lesen unter… Weiterlesen »Mein neues Buch: KI unter Kunstverdacht