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Blog

Wie menschlich wird die Philosophie der Zukunft?

Die Philosophie, jene uralte Disziplin des menschlichen Denkens, die seit Jahrtausenden versucht, die großen Fragen des Lebens zu ergründen, steht heute vor einer beispiellosen Herausforderung. Während Sokrates auf dem Marktplatz von Athen seine Mitbürger zum Nachdenken über das Wesen der Tugend anhielt und Descartes in seiner Studierstube über die Gewissheit menschlicher Erkenntnis grübelte, leben wir in einer Epoche, in der künstliche Intelligenz nicht nur rechnen und analysieren kann, sondern auch philosophische Texte verfasst, ethische Dilemmata diskutiert und sogar über die Natur des Bewusstseins reflektiert. Diese Entwicklung wirft fundamentale Fragen auf, die das Selbstverständnis der Philosophie als genuin menschliche Aktivität erschüttern. Wenn eine Maschine in der Lage ist, kohärente Argumente über die Existenz Gottes zu entwickeln, komplexe moralische Problemstellungen zu durchdringen oder über die Bedeutung des Lebens zu reflektieren, was bleibt dann noch spezifisch menschlich an der philosophischen Tätigkeit? Und mehr noch: Kann die Philosophie ihre Relevanz und Authentizität bewahren, wenn sie sich zunehmend mit nicht-menschlichen Denkprozessen konfrontiert sieht? Das Wesen der Philosophie neu betrachtet Um zu verstehen, wie menschlich die Philosophie in der Zukunft bleiben wird, müssen wir zunächst ergründen, was die Philosophie in ihrem Wesenskern ausmacht. Philosophie ist mehr als nur das Sammeln von Wissen oder das Anwenden logischer Regeln. Sie ist eine Form des Denkens, die aus der menschlichen Existenz selbst erwächst – aus unserem Bewusstsein für die eigene Sterblichkeit, aus der Erfahrung von Liebe und Verlust, aus der Konfrontation mit dem Unbekannten und der Suche nach Sinn in einer oft chaotischen Welt. Die großen philosophischen Fragen entstehen nicht in einem abstrakten Raum,… Weiterlesen »Wie menschlich wird die Philosophie der Zukunft?

Jugend und Kinder – Eine delegierte Generation

An dieser Stelle möchte ich einen weiteren Auszug aus meinem 2-bändigen Buch „Zwischen Hybris & Angst: Die Kriese des modernen Ich“ veröffentlichen. Das Thema ist vielschichtig und bedarf der Betrachtung diverser Blickrichtungen und Blickwinkel. Auch wenn ich nicht den Anspruch der Vollständigkeit oder gar Endgültigkeit erhebe, ist es mir womöglich gelungen, die Aufmerksamkeit auf einzelne Problematiken der Gegenwart zu wecken und ein Bewusstsein hierfür zu kreieren. In Band 1 gehe ich auf die individuellen Faktoren der Themen ein. Während sich Band 2 mit den gesellschaftlichen Einflüssen und Faktoren auseinandersetzt. Ich hoffe ich kann Ihre Neugier anregen und freue mich auf Diskussionen, Meinungen und Vorschläge. Vergessen wir nicht: Demokratischer Wandel ist nur durch einen freien, offenen Austausch von Meinungen möglich und wir bräuchten ihn jetzt dringend. Die siebzehnjährige Maya starrt auf ihr Smartphone-Display, während sie in der überfüllten U-Bahn sitzt. Um sie herum herrscht das vertraute Schweigen der digitalen Ära – Dutzende von Menschen, jeder in seine eigene virtuelle Welt versunken. Ihre Finger fliegen über den Bildschirm, zwischen Instagram-Stories, TikTok-Videos und WhatsApp-Nachrichten wechselnd. In wenigen Minuten hat sie mehr Informationen konsumiert als ihre Großeltern in einer ganzen Woche. Doch als sie das Handy wegsteckt und aus dem Fenster blickt, hat die die Mehrheit dieser Informationen bereits wieder vergessen. Maya ist kein Einzelfall. Sie repräsentiert eine ganze Generation, die zwischen zwei Polen gefangen zu sein scheint: der Hybris der unbegrenzten Möglichkeiten und der lähmenden Angst vor einer ungewissen Zukunft. Es ist eine Generation, die mit mehr Wissen und Werkzeugen ausgestattet ist als jede vor ihr, die aber… Weiterlesen »Jugend und Kinder – Eine delegierte Generation

Woke Ideologien und humanistische Werte

Mein Buch: „Zwischen Hybris & Angst: Die Krise des modernen Ich“ Warum scheint unsere Gesellschaft trotz Fortschritt, Freiheit und Wohlstand orientierungsloser denn je? In meinem neuen Buch „Zwischen Hybris & Angst: Die Krise des modernen Ich“ wird schonungslos offengelegt, wie das moderne Ich zwischen Selbstüberhöhung und tiefer Verunsicherung zerrieben wird – und dabei zentrale humanistische Werte wie Anstand, Loyalität, Verantwortung und Moral verloren gehen. Dieses 2-bändige Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Rückbesinnung auf das, was unser Menschsein ausmacht. Es analysiert mit klarem Blick und philosophischer Tiefe, wie Egozentrik, moralische Beliebigkeit und kollektive Ängste unsere Gesellschaft destabilisieren. Statt echter Freiheit erleben wir eine Identitätskrise – und mit ihr das schleichende Verschwinden von Empathie, Solidarität und geistiger Haltung. Ich lade Sie ein, innezuhalten. Nachzudenken. Und vielleicht auch, neue Wege zu gehen. Es verbindet philosophische Tiefe mit verständlicher Sprache – und richtet sich an alle, die nicht nur zuschauen, sondern verstehen wollen. Für alle, die spüren, dass unserer Gesellschaft etwas Entscheidendes verloren geht – und die nach Antworten, Orientierung und echter Tiefe suchen. Dieses Buch rüttelt auf – und macht Hoffnung. Für Sie. Für uns. Für eine bessere Gesellschaft. Ein Auszug: Der Einfluss woker Ideologien auf humanistische Werte In den vergangenen Jahren hat sich ein gesellschaftlicher Wandel vollzogen, der die Grundfesten unserer liberalen Demokratie und humanistischen Traditionen zu erschüttern droht. Was einst als progressiver Aufbruch zu mehr Gerechtigkeit und Gleichberechtigung begann, hat sich zu einer ideologischen Bewegung entwickelt, die paradoxerweise jene Werte untergräbt, die sie zu verteidigen vorgibt. Die sogenannte „Woke“-Bewegung, ursprünglich ein Begriff für gesellschaftliches… Weiterlesen »Woke Ideologien und humanistische Werte

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