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CPAC Hungary 2025 in Budapest – Aufbruch der Patrioten

Eine politische Orientierung nimmt in letzter Zeit besonders an Fahrt auf: der Patriotismus. Ihr gegenüber steht eine zunehmend unter „Beschuss“ geratende und an Einfluss verlierende Europäischen Union, in der traditionelle nationale und konservative Kräfte herausgefordert und diskreditiert werden. Was einst als konservativer Grundwert innerhalb nationalstaatlicher Politik galt, wird zunehmend zu einem transnationalen Netzwerk politischer Verbundenheit. Eine der prominentesten Bühnen dieser Bewegung ist die Conservative Political Action Conference (CPAC), die seit ihrer Entstehung 1974 in den Vereinigten Staaten den konservativen und rechten Diskurs prägt. Die europäische Version – CPAC Hungary – hat sich in den letzten Jahren als ein bemerkenswertes Pendant etabliert, das 2025 in Budapest eine neue Dimension erreichte. Die CPAC Hungary 2025 steht nicht nur unter dem Stern wachsender konservativer Kooperation, sondern auch im Zeichen politischer Reibung, gesellschaftlicher Spannungen und einer strategischen Neupositionierung patriotischer Kräfte in Europa. Die Konferenz fungiert als Netzwerk für jene Akteure, die sich als Verteidiger traditioneller, konservativer und nationaler Werte gegen die vorherrschenden Narrative von Globalisierung, Multikulturalismus und liberaler Hegemonie verstehen. Im Mittelpunkt standen und stehen Reden, Netzwerke und strategische Allianzen, die das Ziel verfolgen, konservative Bewegungen global zu vernetzen – mit Budapest als ideologischem Zentrum. CPAC Hungary 2025 im Überblick: Herkunft und Entwicklung Die CPAC Hungary ist ein Ableger der traditionsreichen US-amerikanischen CPAC, die von der American Conservative Union (ACU) organisiert wird. Sie versteht sich als Plattform für konservative Politiker, Meinungsführer und Aktivisten, um Ideen auszutauschen, Allianzen zu schmieden und neue Agenden zu setzen. Seit 2022 findet die ungarische Ausgabe regelmäßig in Budapest statt – nicht zufällig unter der… Weiterlesen »CPAC Hungary 2025 in Budapest – Aufbruch der Patrioten

Links-Ideologien und ihre Selbsterniedrigung – Versuch einer Analyse

Die Beobachtung menschlicher Gesellschaften über die Jahrhunderte hinweg offenbart ein faszinierendes Paradoxon: Während der Einzelne nach Selbstverwirklichung und persönlichem Erfolg strebt, entstehen gleichzeitig kollektive Bewegungen, die diese natürlichen Triebe systematisch zu unterdrücken suchen. Diese Bewegungen, die wir unter dem Begriff der Links-Ideologien zusammenfassen können, weisen eine merkwürdige Eigenschaft auf – sie predigen nicht nur die Ablehnung individueller Exzellenz, sondern praktizieren eine Form der rituellen Selbsterniedrigung, die psychologisch wie philosophisch gleichermaßen rätselhaft erscheint. Um dieses Phänomen zu verstehen, müssen wir zunächst in die Tiefen der menschlichen Psyche hinabsteigen und jene Mechanismen erkunden, die Menschen dazu bringen, ihre eigene Natur zu verleugnen. Friedrich Nietzsche erkannte bereits im 19. Jahrhundert die Gefahr des Ressentiments – jenes giftigen Gefühls der Unterlegenen, das sich nicht in direkter Konfrontation äußert, sondern in der systematischen Umwertung aller Werte. Was der starke, erfolgreiche Mensch als Tugend betrachtet, wird vom Ressentiment-Menschen als Laster denunziert. Was natürlich und gesund ist, wird pathologisiert. Was individuell und einzigartig ist, wird als egoistisch und antisozial gebrandmarkt. Die moderne Ausprägung dieses Phänomens zeigt sich in einer Vielzahl von Ideologien, die alle ein gemeinsames Merkmal aufweisen: Sie fordern von ihren Anhängern eine permanente Selbstanklage, eine ständige Reflexion über die eigenen vermeintlichen Privilegien und eine systematische Herabsetzung der eigenen Leistungen und Erfolge. Diese psychologische Selbstkasteiung wird nicht als Schwäche verstanden, sondern als moralische Überlegenheit verkauft. Die psychologischen Mechanismen, die dieser Selbsterniedrigung zugrunde liegen, sind komplex und vielschichtig. Auf der einen Seite steht das Bedürfnis nach sozialer Akzeptanz und Gruppenzugehörigkeit. Menschen sind soziale Wesen, und der Ausschluss aus der Gemeinschaft kann psychologisch… Weiterlesen »Links-Ideologien und ihre Selbsterniedrigung – Versuch einer Analyse

Der Heldenbegriff im Wandel der Zeit – Warum uns der „Held“ genommen wurde

Während der Diskussion im Abschluss an meine Lesung zum Buch „Die Erben der Legenden“ musste ich feststellen, dass der Begriff des „Helden“ überwiegend negativ bewertet wurde. Während auf der einen Seite die Trägheit der Masse bedauert wurde, fehlte anscheinend der Glaube an eine neue Leitfigur, die als Instanz moralischer, politischer oder gesellschaftlicher Veränderung eben diese „träge Masse“ mobilisieren und/oder gar anführen könnte. Meine Frage lautete deshalb „Warum?“ Wie ist es gelungen den Heldenbegriff derart als naiv oder gar obsolet darzustellen. Hier mein Versuch der Klärung: Die Gestalt des Helden – einst Leitfigur ganzer Epochen, Verkörperung gesellschaftlicher Ideale und moralischer Orientierungspunkt – scheint in unserer Gegenwart fundamental in Frage gestellt. Wo frühere Generationen noch klare Vorstellungen von Heldentum teilten, beobachten wir heute eine tiefgreifende Ambivalenz. Der klassische Held ist weitgehend verschwunden; an seine Stelle traten differenzierte, oft widersprüchliche Konzepte, die das Heroische entweder dekonstruieren oder völlig neu definieren. Diese Entwicklung ist weder zufällig noch isoliert zu betrachten – sie spiegelt fundamentale gesellschaftliche Transformationsprozesse wider, die das kollektive Verständnis von Tugend, Moral und Vorbildfunktion nachhaltig verändert haben. Die gezielte Demontage potentieller Leitfiguren: Fallbeispiele und Mechanismen Muster der Heroisierung und Deheroisierung in der Gegenwart Die Frage, warum uns der „Held“ als Leitfigur genommen wurde, lässt sich nicht vollständig beantworten, ohne konkrete Mechanismen der Demontage potentieller Leitfiguren zu analysieren. Ein genauer Blick auf zeitgenössische Prozesse öffentlicher Meinungsbildung offenbart systematische Muster der Deheroisierung, die sich an zahlreichen Fallbeispielen beobachten lassen.Der Kommunikationswissenschaftler Hans Mathias Kepplinger beschreibt in seiner „Theorie der Skandalisierung“, wie mediale Berichterstattung selektiv bestimmte normative Verletzungen fokussiert und damit… Weiterlesen »Der Heldenbegriff im Wandel der Zeit – Warum uns der „Held“ genommen wurde

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