Neu: Essay zur modernen Tugendwächterei • Diskurs, Moral & Freiheit

Wie viel Moral verträgt eine freie Gesellschaft?

In den letzten Jahren hat sich die öffentliche Debatte dramatisch verändert. Begriffe wie Wokismus, Cancel Culture und politische Korrektheit prägen Medien, Institutionen und soziale Netzwerke. Doch was steckt hinter der neuen Tugendwächterei – und welche Folgen hat sie für Meinungsfreiheit, Toleranz und den gesellschaftlichen Diskurs?

„Wokismus & Hypermoralität“ bietet eine kritische, pointierte Analyse der Mechanismen hinter moralischer Überlegenheit, Virtue Signaling und identitätspolitischer Polarisierung. Der Blick ist scharf – aber nicht verächtlich: Kritik ohne Zynismus, Diagnose ohne Denunziation. Ideal für: Politik & GesellschaftSoziologie & PhilosophieJournalismusStudium & Lehre

Keywords: Wokismus • Hypermoralität • Cancel Culture • Virtue Signaling • politische Korrektheit • Meinungsfreiheit • Zensur • Identitätspolitik • moralische Entrüstung • Toleranz vs. Moral • gesellschaftliche Polarisierung • Aktivismus • Freiheit vs. Moral

Worum geht’s?

Die großen Linien der Zeitenwende: Akteure, Interessen, Machtfaktoren – und was Multipolarität für Europa, die USA und die Märkte bedeutet.

🧭 Begriffe & Mechanismen

Was mit Wokismus, Hypermoralität und Tugendwächterei gemeint ist – und wie moralische Narrative entstehen.

🗣️ Meinungsfreiheit & Diskurs

Wo Kritik endet und Zensur beginnt: Cancel Culture, Sprachregeln und die Angst vor Abweichung.

🧩 Identitätspolitik

Wie Gruppenlogiken, Opferhierarchien und „moralische Überlegenheit“ Polarisierung verstärken.

⚖️ Toleranz vs. Moral

Warum Intoleranz sich manchmal als Toleranz tarnt – und was das mit Demokratie macht.

📣 Virtue Signaling

Wie öffentliche Empörung, moralische Entrüstung und Symbolpolitik soziale Dynamiken antreiben.

🔍 Freiheit & Verantwortung

Selbstbestimmung, Minderheitenschutz und gesellschaftlicher Wandel: Wie eine Balance gelingen kann.

Leseprobe

Ein kurzer Eindruck – Ton, Argumentation und Leitfragen.

Auszug (Teaser)

In der gegenwärtigen Debatte wird Moral zunehmend zum Maßstab für Denken und Handeln. Doch wer definiert diese Maßstäbe – und mit welchen Folgen für Freiheit, Pluralismus und Demokratie?

Dieses Buch beleuchtet die Dynamiken moderner Moralbewegungen und zeigt auf, wie aus gut gemeinter Sensibilität moralischer Druck, soziale Kontrolle und ideologische Polarisierung werden können.

• Was steckt hinter Cancel Culture und Virtue Signaling? • Wie verändern Sprachregeln und Empörungskultur den öffentlichen Diskurs? • Wo liegt die Grenze zwischen Toleranz und moralischer Dominanz? • Wie viel Moral verträgt eine freie Gesellschaft?

"Die neue politische Korrektheit hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und prägt mittlerweile viele Bereiche unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Was ursprünglich als gut gemeinter Versuch begann, diskriminierende Sprache und Verhaltensweisen zu vermeiden, hat sich zu einem komplexen und oft absurd diskutierten Phänomen entwickelt. In diesem Kapitel werden wir uns eingehend mit den verschiedenen Aspekten der neuen politischen Korrektheit befassen, ihre Ursprünge beleuchten, aktuelle Entwicklungen analysieren und mögliche Folgen für unsere Gesellschaft erörtern.

Um die neue politische Korrektheit in ihrer Gesamtheit zu verstehen, müssen wir zunächst einen Blick auf ihre historischen Wurzeln werfen. Der Begriff „politisch korrekt“ tauchte erstmals in den 1930er Jahren in marxistischen Kreisen auf und bezeichnete damals die strikte Befolgung der Parteilinie. In den 1960er und 1970er Jahren erfuhr der Begriff dann im Zuge der Bürgerrechtsbewegung und des aufkommenden Feminismus eine Neuinterpretation. Er wurde nun vorwiegend von progressiven Gruppen verwendet, um auf diskriminierende Sprache und Verhaltensweisen aufmerksam zu machen und für einen respektvolleren Umgang miteinander zu werben. "

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Stimmen

 

„Schneidend klar, ohne Zynismus: eine Analyse, die Empörung entwaffnet und Begriffe sortiert.“

— Rezension / Blog

„Ein kluger Beitrag zur Debatte über Freiheit, Moral und Identitätspolitik – ideal für Diskussionen.“

— Presse / Magazin

„Pointiert, provokant, gut strukturiert: Wer Cancel Culture verstehen will, findet hier Futter.“

— Leserstimme

Über den Autor

Mehr Hintergrund, Essays und Bücher: alterstorheiten.info

Hermann Selchow

Jahrgang 1956. Seit seiner Jugend faszinieren ihn gesellschaftliche Fragen und philosophische Konzepte. Viele Jahre wirkte er an einem bekannten deutschen Theater und setzte sich dort mit den geistigen Strömungen verschiedener Epochen auseinander. Später wandte er sich anderen beruflichen Feldern zu – und veröffentlichte seine Reflexionen schließlich in Buchform.

Website Bücherecke Zum Blog

FAQ

Kurze Antworten auf typische Fragen (anpassbar).

Ist das Buch eher Analyse oder Prognose?

Beides: Es ordnet aktuelle Entwicklungen faktenbasiert ein und leitet daraus plausible Szenarien für eine multipolare Weltordnung ab – ohne einfache Gewissheiten zu verkaufen.

Welche Akteure stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen USA und EU sowie China, Russland, die BRICS-Staaten und der Globale Süden – inklusive neuer Allianzen und geopolitischer Interessenslagen.

Geht es auch um Wirtschaft, Energie und Technologie?

Ja. Ressourcen, Energiekrise, Lieferketten und technologische Vorherrschaft werden als zentrale Machtfaktoren behandelt – mit Blick auf Märkte und strategische Abhängigkeiten.

Für wen ist das Buch besonders geeignet?

Für politisch Interessierte, Studierende, Journalist*innen, Analyst*innen und Entscheidungsträger – ebenso für Lesekreise, die über Weltordnung, Hegemonie und Multipolarität diskutieren möchten.