Neu: Essays zur deutschen Situation • provokant & liebevoll

Eine Nation, die ihre Niederlagen liebt – warum nur?

Die Deutschen lieben anscheinend ihre Niederlagen wie andere Völker ihre Siege. Dieses Buch seziert das Dilemma einer ganzen Kultur: eine Mischung aus Perfektionswahn und Selbstkritik, aus historischer Obsession und gegenwärtiger Lähmung – geschrieben als liebevolle Obduktion: scharfsinnig ohne Kälte, ironisch ohne Zynismus.

Es ist Diagnostik mit Herz: Kritik ohne Verachtung – und eine beinahe bitterböse Liebeserklärung an ein Land, das seine Selbstzerstörung zur Kunst erhoben hat. Ideal für: Essay-LiebhaberSoziologie & KulturwissenschaftPolitische BildungBuchclubs

Keywords: Deutschland • deutsches Dilemma • deutsche Neurose • Selbstsabotage • Vergangenheitsbewältigung • Identitätskrise • Kollektive Psychologie • Kulturkritik • Essay

Warum dieses Buch?

Therapie als Literatur, Gesellschaftskritik als Liebesakt – scharf, ironisch, menschlich.

🧠 Gesellschaftliche Psychoanalyse

Die deutsche Seele als Fallstudie: Perfektionismus, Selbstkritik und Lähmung durch Analyse.

🪞 Selbstsabotage verständlich gemacht

Warum werden Erfolge misstrauisch beäugt, Niederlagen kultiviert – und Schuld zur Lebenshaltung?

🧪 Präzise & zugänglich

Theoretische Reflexionen treffen anschauliche Beispiele – lesbar, ohne flach zu werden.

🗣️ Satirische Zeitkritik

Ironisch ohne Zynismus: scharfsinnig, manchmal überspitzt – aber immer nah an der Wahrheit.

🏛️ Identität & Vergangenheitsbewältigung

Historische Schuld, Sonderweg, kulturelle Neurose: Wie Vergangenheit zur Gegenwartsverweigerung wird.

📚 Ideal für Diskussionen

Perfekt für Lesekreise, Seminare, politische Bildung: Fragen, Thesen, Reibungsfläche.

Leseprobe

Ein kurzer Eindruck – als Einstieg in Ton & Thema.

Auszug (Teaser)

Deutschland ist ein Land, das seine Neurosen wie Staatsauszeichnungen trägt. Ein Volk von Selbstzerstörern, die ihre Niederlagen kultivieren und dabei vergessen haben zu leben.

Diese provokanten Essays analysieren mit chirurgischer Präzision die deutsche Seele – jene merkwürdige Mischung aus Perfektionswahn und Selbsthass, aus historischer Obsession und gegenwärtiger Lähmung. Die Leitfragen: Warum sabotieren Deutsche ihre eigenen Erfolge? Warum wird aus Vergangenheitsbewältigung eine Lebensphilosophie?

"Es gibt Völker, die ihre Geschichte wie einen Mantel tragen, würdevoll und selbstverständlich. Und es gibt solche, die sie wie einen Mühlstein um den Hals schleppen, stöhnend unter dem Gewicht vergangener Epochen. Die Deutschen gehören zweifellos zur zweiten Kategorie, wobei sie die bemerkenswerte Eigenschaft entwickelt haben, aus diesem Mühlstein noch zusätzliche Steine zu meißeln, um sich das Leben noch schwerer zu machen. Man könnte dies als eine besondere Form der Kreativität betrachten, wäre es nicht so tragisch produktiv in seiner Destruktivität. Die vorliegende Untersuchung unternimmt den Versuch, diesem eigentümlichen Phänomen auf den Grund zu gehen, wobei der Autor, der selbst ein Teil dieses Volkes ist, sich bewusst ist, dass er damit ein Terrain betritt, das von Minenfeldern ideologischer und persönlicher Befindlichkeiten durchzogen ist. Doch was wäre die deutsche Seele ohne ihre Abgründe, was wäre der deutsche Geist ohne seine Selbstquälerei? Es ist, als hätte Goethe seinen Faust nicht als Warnung, sondern als Gebrauchsanweisung für ein ganzes Volk geschrieben. Der Pakt mit dem Bösen wurde längst geschlossen, nur dass Mephistopheles inzwischen die Gestalt des kollektiven Über-Ichs angenommen hat, das unermüdlich flüstert: Du bist nicht gut genug, du warst nie gut genug, du wirst nie gut genug sein
In der Tat scheint es, als hätten die Deutschen eine Art nationale Neurose entwickelt, die sich in periodischen Anfällen von Selbsthass und Selbstzerstörung äußert. Dabei ist bemerkenswert, mit welcher Gründlichkeit und Systematik dieses Volk an seiner eigenen Demontage arbeitet. Andere Nationen mögen ihre dunklen Kapitel haben, aber sie verstehen es, diese in den Kellergewölben der Erinnerung zu verwahren und darüber ein neues Stockwerk zu errichten. Die Deutschen hingegen haben aus ihren Kellern einen Schrein gemacht, vor dem sie täglich niederknien und Buße tun für Sünden, die längst zu Staub zerfallen sind, während sie gleichzeitig neue Sünden begehen im Namen der Läuterung. "

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Stimmen

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„Treffsicher, provokant und überraschend zärtlich – man fühlt sich ertappt und muss trotzdem lachen.“

— Rezension / Blog

„Eine seltene Balance: Wissenschaftliche Schärfe ohne Kälte, Ironie ohne Zynismus.“

— Rezension: Presse

„Perfekt für Diskussionen: Identität, Schuld, Selbstkritik – und die Frage, was Erneuerung möglich macht.“

— Leserstimme

Über den Autor

Mehr Hintergrund, Essays und Bücher: alterstorheiten.info

Hermann Selchow

Jahrgang 1956. Seit seiner Jugend faszinieren ihn gesellschaftliche Fragen und philosophische Konzepte. Viele Jahre wirkte er an einem bekannten deutschen Theater und setzte sich dort mit den geistigen Strömungen verschiedener Epochen auseinander. Später wandte er sich anderen beruflichen Feldern zu – und veröffentlichte seine Reflexionen schließlich in Buchform.

Website Bücherecke Blog

FAQ

Kurze Antworten auf typische Fragen (anpassbar).

Ist das Buch eher wissenschaftlich oder literarisch?

Es sind Essays mit literarischem Ton: analytisch und pointiert, aber bewusst lesbar gehalten – mit Ironie, Bildern und zugespitzten Beobachtungen.

Geht es um Parteipolitik?

Der Schwerpunkt liegt auf Mentalität, Kultur und kollektiver Psychologie. Politische Themen tauchen als Symptome und Beispiele auf, nicht als Wahlaufruf.

Für wen eignet sich „Deutschland – Eine Nation im Dilemma“ besonders?

Für Leser*innen von Gesellschaftskritik und Zeitdiagnosen, für Soziologie-/Kulturwissenschafts-Interessierte, Lehrende, Journalist*innen und Buchclubs.

Ist der Ton eher hart oder versöhnlich?

Beides: scharf in der Diagnose, aber ohne Verachtung. Der Text kritisiert – und bleibt trotzdem (beinahe) eine Liebeserklärung.