Jedem seine Minderheit und dann …

Wenn man der einschlägigen Presse, den neuen Kunterbunt-Webportalen und der links-grünen Polemik glauben wollte – Deutschland hat ein Problem mit Minderheiten in Deutschland. Aber wie kann das sein? Deutschland besteht doch aus einem Sammelsurium an Minderheiten aller Neigungen, Fähigkeiten und Zugehörigkeiten.

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Das sind ca. 62-70 verschiedene Geschlechtergruppen, da sind Metoo-Frauen, die Omas gegen Rechts, Nazis, Drecks-Nazis, Arschlöcher im Bundestag (lt. Ralf Stegner), X-Tensions, Friday-for-future-Kids, Kanaken (lt. Frau Ferda Ataman, SPON), Schwule, Lesben, alte weiße Männer, toxische Männer, Männer in Chefetagen, Türken, Griechen, Russlanddeutsche, Kurden, Rumänen, Bulgaren, Sinti, Roma, Männer in Nadelstreifen, Feministinnen, Übergewichtige, Magersüchtige, Feministen, Homophobe, Friesen, Sorben, Arachnophobe, Merkelianer, AfD-Wähler, Linksextremisten, Rechtsextremisten, Studenten, Dänen, Vietnamesen, Chinesen, Japaner, Volksschulabgänger, Rechthaber, Wohlmeinende, Neurotiker, Sudetendeutsche, Russlanddeutsche, Studierende, Dozenten mit Vorlesungen, Spender, Spendenaufrufer, die SPD, 100prozentige, Spendensammler, Blutspender, Volkshochschüler, Fremdsprachler, Spargelstecher, Bigamisten, Hinzugezogene, Zwillinge, Zwillingseltern, Blutspendeempfänger, Steuerverweigerer, GEZ-Zahler, Dozenten ohne Vorlesungen, Whistleblower, Hippopotomonstrosesquippedaliophobe (Angst vor langen Wörtern), Abiturienten, Volksschüler, Grundschullehrer, Jungwähler, Erstwähler, Studienräte, Politiker, Wähler, Nichtwähler, Briefmarkensammler, Numismatiker, Anglophile, Radfahrer, Autofahrer, Anwesende, Abwesende, Abwesend gemeldete, Zugbegleiter, Semiten, Antisemiten, Busfahrer, Populisten, Flüchtlinge, Fahrgäste, Zugereiste, Abgereiste, Reisende, Eingegliederte, Einzugliedernde, Allergiker, Kinderreiche, Großfamilien, Single, Singlehaushalte, Steuerzahler, Stromableser, Handwerker mit Ausbildung, Seiteneinsteiger, autarke Stromversoger, Rechtsabbieger, Rechtbeuger, Aktivisten, Rote, Grüne, Linke, Blaue, Schwarze (politisch und so …), Raucher, Nichtraucher, Frauenversteher, Ökos, Individualisten, Sektierer, Vogelstimmenimitatoren, Bauchredner, Falschparkermelder, Demonstranten, Ministranten, Vegetarier, Veganer, Fleischesser, Bio-Landwirte u.a.m. … Davon dann noch einmal ca. 90% in weiblicher Form.

Wer schützt dann wen vor wem …

Vor welcher Minderheit müsste denn nun welche Minderheit geschützt werden und vor Allem VON welcher Minderheit? Wenn wir alle irgendeiner Minderheit angehören, sind wir denn dann nicht alle schützenswert? Oder gibt es eine elitäre Selektion von Minderheiten? Wer erwählt diese Minderheiten? Nach welchen Maßstäben? Und wenn diese Minderheiten so auserwählt sind, muss man sie dann eigentlich noch schützen?

Jetzt wird es unübersichtlich …

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Aber wer sagt denn, dass es die jeweiligen Minderheiten immer in nur Reinkultur gibt? Kann ein alter weißer Mann nicht befreundet mit Lesben sein und trotzdem Vegetarier? Kann ein Flüchtling tatsächlich nicht homophob oder gar Antisemit sein? Wäre dann Homophobie und Antisemitismus bei einem alten weißen Mann nicht vielleicht cultural appropriation? Kann eine Feministin nicht in einem männerdominierten Betriebsvorstand sitzen und obendrein Numismatikerin oder Dänin sein? Kann das Kind einer lesbischen Volksschullehrerin nicht mit einem japanischen Blutspender gezeugt worden sein? Und wenn, ist es dann zwangsläufig eines Tages Fleischesser oder Allergiker? Wenn zwei GEZ-Verweigerer*_Innen ein transsexuelles Kind adoptieren, schließt das aus, dass sie weiterhin Anwesende oder Fahrgäste sind? Fragen über Fragen. Deutschland hat ein Minderheitenproblem? Aber wir haben doch genug davon!

Teile und herrsche ganz gleich was es kostet…

Geht es denn wirklich um Minderheitenschutz? Mit Sicherheit geht es vielmehr, um „Teile und Herrsche“? Ich denke, dass dieser Gender-Gaga, dieser angebliche Schutz von Minderheiten die zum Teil max. 0,03 Prozent der Bevölkerung ausmachen, aber Millionen an Steuergelder in Anspruch nehmen, nur ein Vorwand sind. Da geht es um weit mehr …

Es geht nach meiner Ansicht darum, dass sich Looser, Spinner, Zurückgefallene, geistig Träge und selbsternannte Opfer mit irgendeiner Gruppierung identifizieren können, die dann auf eine andere Gruppe mental ähnlich Veranlagter gehetzt werden kann. Frauen gegen Männer, Jugendliche gegen ihre Eltern, Schwule, Lesben, Transgender gegen alte weiße Männer und so weiter. Sie wissen was ich meine.

Kurzzeit-Trennungs-Lesben und Tuckengetue-Heteros will ich hier nicht erwähnen. Sie schaden der Glaubhaftigkeit der jeweiligen Communities ohnehin nur.

Natürliches verkommt zur politischen Waffe

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So lässt sich das Volk einfacher und leichter manipulieren. Man verstrickt es in unsinnige Grabenkämpfe und dabei übersieht es seinen wahren Gegner – die links-grüne Nichtskönner-Allianz. All diese Studienabbrecher und Bildungsverweigerer, die ohne diese Scharade die Jobcenter verstopfen würden. Man bestreitet die Natürlichkeit der Vielfalt und baut ein soziales Konstrukt – nur so kann Schuld impliziert werden. „Die Anderen sind schuld, dass ihr so seid, wie ihr seid. Sie wollen nicht mit euch teilen, weil sie böse sind.“

Idiotie wird zur Wissenschaft erklärt …

Man erschafft künstlich (Un)Wissenschaften deren Idiotien daran erkennbar sind, dass sie sich immer bemühen ihre gefassten Glaubenssätze zu beweisen. Der wissenschaftlich Beweis, besteht allerdings im Ausschlußverfahren. D.h. man versucht Thesen zu widerlegen. Nur wenn das nicht gelingt, kann die These als vorläufig gültig akzeptiert werden. Und schon garnicht ist Wissenschaft demokratisch. Aussagen wie „375 Wissenschaftler sind aber der Meinung dass …“ sind ebenfalls ins Reich der Stammtische gehörig. Wissenschaft beruht einzig und allein auf Fakten. Wäre Wissenschaft demokratisch, wäre die Erde bestenfalls eine gewölbte Scheibe und würden Mütter noch immer am Kindbettfieber sterben.

Besser ist immer miteinander …

Jeder Mann, der mit einer lesbischen Frau, oder jede Frau, die mit einem schwulen Mann befreundet ist/war, weiß welch großartige Gespräche sich gerade aus den unterschiedlichen Blickwinkeln ergeben können. Wenn die sexuelle Erwartungshaltung wegfällt, redet man ehrlicher und offener miteinander.

Ich habe viele Jahre an einem Theater gearbeitet, alle drei Gruppierungen waren recht stark vertreten und die Zugehörigkeit zur einen oder anderen spielte keinerlei öffentliche Rolle. Jede/r war wie die Natur sie/ihn geschaffen hatte. Es war ihre ganz persönliche und private Angelegenheit und niemals Thema irgendwelcher Diskussionen. Ich bin überzeugt, wenn Heterosexuelle davon gesprochen hätten, die „armen“ Homosexuellen unter besonderen Opferschutz zu stellen, wäre das in genau die entgegen gesetzte Richtung gelaufen. Es hätte das Klima im Ensemble verstört / zerstört. Niemand sah sich als Opfer! Sie alle hatten Ihre Jobs auf Grund von Talenten, Fähigkeiten und Qualifikationen – nicht wegen irgendeiner einklagbaren Minderheitenquote.

Es sind Menschen, keine Opfer …

Durch diese Minderheiten-Diskussion wird Privates an die Öffentlichkeit gezerrt und all den ewig Gestrigen werden Ziele für ihre Dummheit geboten. Warum kann man nicht Privates privat sein lassen? Weil man als „Gutmeinende/r“ sonst keine „edlen Wilden“ zu retten hätte. Weil man sich ohne „Opferrettung“ nun einmal nicht so „gut“ fühlen könnte? Die Zeche für eure „Gutsein“-Psychosen zahlen immer die Opfer eurer „Rettungsaktionen“ – nie ihr selbst. Das Thema hatten wir bereits…

So ist nun einmal die Denkart linksrot-grüner Gesinnung. Gerade bei den Grünen sollte man immer bei Hilfe dieser Art misstrauisch werden. Wir kennen die Liste ihrer ureigenen sexuellen Neigungen und Ambitionen.

Lasst endlich wieder unsere Kinder natürlich aufwachsen! Überlasst unseren Jugendlichen ihre Lebensfreude und die Zeit ihre Sexualität selbst zu entdecken! Sie brauchen Euch nicht, um Ihre Neigungen zu erfahren! Lasst ihnen die Spannung am Erforschen ihrer Natur. Und macht aus Menschen gleich welcher Art und Neigung keine Opfer mehr! Mischt euch nicht ungefragt in unser Privatleben ein! Es ist genug!

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